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#ZukunftZuhause

So funktioniert die Wärmewende


"Für die Wärmewende gibt es keine Einheitslösung. Sie ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren, Akteure und Maßnahmen. Nur wenn alle Bausteine passend ineinandergreifen, gelingt die Umstellung auf eine langfristig klimaneutrale Wärmeversorgung."
 
Dr. Frank Pieper // Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Essen

Die wichtigsten Stellschrauben

Damit Essen sein Klimaziel erreicht, sind Veränderungen auf vielen Ebenen in Wirtschaft und Gesellschaft notwendig. Im Wärmebereich müssen wir vor allem an den folgenden Stellschrauben drehen:

Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern wie Öl und Gas ist zentral für den Klimaschutz – denn so lassen sich Treibhausgasemissionen wie Kohlenstoffdioxid (CO₂) wirksam reduzieren. Erneuerbare Energiequellen bieten klimafreundliche Alternativen – zum Beispiel nahe Wärmequellen wie Grubenwasser oder Wärmepumpen, Solarthermie und Geothermie.

Mehr erfahren: erneuerbare Energielösungen der Stadtwerke Essen

Moderne Wärmenetze verbinden die Wärmeerzeugung und die Verbrauchsstellen effizient und nachhaltig auf kurzen Wegen. Diese Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung, um die Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien und Abwärme zu ermöglichen. Mit dem Projekt StadtWärme machen die Stadtwerke Essen einen großen Schritt in diese Richtung.

Mehr erfahren: StadtWärme

Weniger Energieverbrauch beim Heizen und beim Erwärmen von Haushaltswasser bedeutet mehr Klimaschutz. Gut isolierte Wärmenetze und kurze Lieferwege verringern Wärmeverluste. Moderne Heiztechnik, energetische Sanierungen und effiziente Dämmung machen Gebäude sparsamer – und senken gleichzeitig die Kosten.

Mehr erfahren: Energieberatung der Stadtwerke Essen


So vielfältig wie Essen – unterschiedliche Wege zum Ziel

Die Wärmewende ist ein Gemeinschaftsprojekt. Die Stadtwerke Essen arbeiten dabei eng mit der Stadt, den Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Wohnungswirtschaft, Industrie und Gewerbe zusammen. Die Bedürfnisse der Endverbraucher sind jedoch sehr unterschiedlich – genau wie die Gegebenheiten in den verschiedenen Essener Stadtbezirken. Mit Blick auf die kommunale Wärmeplanung stützen wir uns daher auf mehrere Säulen. Dazu gehören: 

  • der Bau neuer Niedertemperatur-Fernwärmenetze – Stichwort StadtWärme,
  • der Ausbau der Hochtemperatur-Fernwärme mit unserer Beteiligung an der Iqony Fernwärme Essen,
  • Kooperationsmodelle für Wärmepumpen, PV-Anlagen und Stromspeicher für Gebiete, in denen es keine Wärmenetze geben wird – Stichwort Wärmepumpenbooster, 
  • die Transformation des bestehenden Gasnetzes. Auch wenn wir heute noch nicht wissen, ob und wann Wasserstoff als bezahlbare Energiequelle zur Verfügung stehen wird – wir sind vorbereitet. Umfangreiche Vorprüfungen haben ergeben: Rund 70 Prozent unseres Netzes sind bereits „H2-ready“.

Hier geht es zur StadtWärme


Was bedeutet das konkret für mich?

Ob Mieter, Hausbesitzer oder Gewerbetreibende: Für alle ist es wichtig zu wissen, wie sie in Zukunft heizen können. Wir als Stadtwerke Essen arbeiten mit voller Energie an den neuen Wärmelösungen für unsere Stadt – und möchten Sie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Ob es um die StadtWärme, die Integration erneuerbarer Energiequellen oder Unterstützung bei der Heizungsmodernisierung geht: Sprechen Sie uns gerne an. 

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